Sonntag, 27. Oktober 2013

ichfindekeinenNamen

Es gibt Tage, an denen wärst du lieber im Bett geblieben. Decke über den Kopf. Ich seh dich
 nicht also siehst du mich auch nicht. Was für ein Schwachsinn. Irgendwann stehst du auf und
 auch gleich im selben Moment könntest du dich für deine eigene Dummheit ohrfeigen. Es gibt 
Sachen, die kannst du nicht rückgängig machen. Du kannst betteln und beten, und falls es da 
oben einen Herren gibt, macht er seine Sache hiermit falsch. Oder vielleicht denkt er sich was dabei?
Erzieherische Methodik, jawollo. Wer nicht hören will muss fühlen, wer nicht fühlen kann, hat 
verloren. Vielleicht freut sich ja gerade jemand über dein Unglück? Und dann liegst du am 
Ende des Tages wieder im Bett. Und du fragst dich nur, was dir dieser Tag gebracht hat. Nichts
 und wieder nichts. Dir geht sogar kurz die metaphysische Frage durch den Kopf: "Wozu 
existiert der Mensch, wenn er nur die Welt zerstört?" Und dann merkst du im Bett, dass es 
wohl schon zu spät für dich ist und dass du morgen bereuen wirst was du sagst und/oder 
tust. Aber auch ein Gedanke daran ist zu viel verschwendet, so wie alles.

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