Sonntag, 10. März 2013

un petit remerciement à une vieille dame




ok, ok, ok.
Erst die Bilderflut und dann der Text. Culio. Also, die Bilder sind alle heute entstanden, nur mit 2x komplett
anderen Haaren, haha. Also gut, so viel zu den Bildern.
Nun, vielleicht hat sich jemand gefragt, was die Überschrift lautet. "Ein kleines Dankeschön an eine alte Dame"
Ohja. Ich habe am Donnerstag mein Portemonnaie verloren, an einer Bank an der Elbe, Meißen.
Dort bin ich wieder weggegangen und habe es eben dort liegen lassen. Panisch verzweifelt bekam ich das erst
etwas später mit, naja, Mist, dacht ich mir, habs nirgend gefunden. Dort drin war außer Geld auch meine
Krankenkassenkarte und mein Impfausweis. Und Busfahrkarte. Moin.
Dann rief mich meine Mom an, eine ältere Dame hätte es gefunden und ich könne es in einer Alten-
Wohlfahrtsorganisation abholen. Die fand ich dank falsch weitergeleiteter Adresse nicht gleich, 4 Häuserblöcke
daneben war die Organisation. Die nette alte Dame war schon weg, ich hätte mich ehrlich sehr gern bei ihr
bedankt. Und da kam ich ins grübeln. In unsrerer Gesellschaft ist so etwas nicht mehr "der gute Ton", da
wird geklaut was geht und alles verscherbelt. Vor allem bei der hohen Rate, die in Meißen vor allem kein
Glück haben war es schwer zu erwarten, meine Geldbörse wieder zu kriegen.
Aber gerade das macht traurig. Wieso gehört es sich, nein, wieso ist es so weit entfernt, dass man etwas 
Verlorenes zurückgibt? War es nicht früher ehrlicher? Wieso ists eine Heldentat, etwas zurückzugeben?

Sollte das nicht eine Selbstverständlichkeit sein?
Anscheinend nicht, aber danke, liebe alte Dame, nicht nur für das Portemonnaie, sondern auch für den Denkanstoß.
Anne

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